Christophe Pot – Geschäftsleiter

Unermüdliche Aufmerksamkeit

Zu den besonderen Eigenschaften unserer Firma zählt der Aufbau von Spontis: unsere Partner sind gleichzeitig auch unsere Aktionäre.

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Interview

Spontis öffnet sich für neue Kunden

07.10.2016

Spontis kann seine Dienstleistungen nun auch neuen Kunden anbieten. 

Diese grosse Neuheit wird jeden Sektor des Unternehmens betreffen und lässt eine gewisse Anzahl Fragen aufkommen. Der Geschäftsleiter Christophe Pot beantwortet sie:

Warum kam es zu dieser Änderung?

Christophe Pot: Der Verwaltungsrat von Spontis hat eine Wahl getroffen. Bei dem Entscheid, die Dienstleistungen von Spontis auch anderen Kunden anzubieten, hat er folgenden, entscheidenden Aspekt in Betracht gezogen: das Unternehmen muss sein Aktivitätenvolumen erhöhen, um mehr Dienstleistungen anzubieten und die Bedingungen seiner bis jetzigen Partnern zu optimieren.

Warum erfolgt diese Öffnung für andere Kunden gerade zum jetzigen Zeitpunkt?

Christophe Pot: Das hat einen ganz einfachen Grund: Wir sind bereit! Es ist an der Zeit, dass wir uns in unseren Aktivitäten weiterentwickeln und Fortschritte machen. Dazu war es erstens einmal notwendig, ein sehr gutes Dienstleistungsniveau anzubieten, was auch weiterhin unsere Priorität bleibt und worum wir uns unermüdlich bemühen. Andererseits haben wir unsere Kosten beträchtlich gesenkt und so unsere Dienstleistungen konkurrenzfähig gemacht. Wir haben deshalb entschieden, den Schritt jetzt zu wagen. Unser betriebliches Leistungsniveau erlaubt uns dies. Der Stein ist im Rollen.

Welche Vorteile könnten sich aus dieser Neuheit ergeben?

Christophe Pot: Die erhöhten Volumen werden es Spontis ermöglichen, noch konkurrenzfähiger und noch interessanter für seine bereits bestehenden Kunden zu werden. Gleichzeitig werden die Kosten gesenkt. Die neuen Kunden werden ihrerseits die Möglichkeit haben, mit einem Unternehmen zusammenzuarbeiten, das über ein leistungsfähiges Informatiktool verfügt, gute Geschäftsbedingungen anbietet und sehr gut in der Region implementiert ist. Spontis wird «kundenorientiert» sein müssen und dazu wichtige Änderungen vornehmen müssen, insbesondere was die Unternehmenskultur betrifft.

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Das Partnerschafts-Komitee (CdP, Comité du Partenariat) – baustellen- und netzorientiert

06.10.2016

Vermittlung zwischen Spontis und seinen vier Kunden-Unternehmen

Die vier Partner-Unternehmen von Spontis bestimmen ihren Vertreter beim Partnerschafts-Komitee (CdP, Comité du Partenariat), welches alle Vermittlungs-Angelegenheiten zwischen diesen Gesellschaften behandelt und die wichtigsten Entscheidungen hinsichtlich dieser Zusammenarbeit trifft.

Zum CdP gehören Bernard Krummen (Präsident) für die Services Industriels de Lausanne, Jan-Piet Beekman für BKW, Frédéric Lin für Romande Energie und Yves Fritsché für Groupe E. Spontis ist durch die drei Direktionsmitglieder Christophe Pot, Alexandre Couvret und Christian Rüegsegger vertreten. Das CdP ist das operative Organ der Unternehmensführung von Spontis, das die verschiedenen Mandate diskutiert und gutheisst. «Das CdP hat zum Ziel, seine Kunden zu repräsentieren und die einzelnen Prozessetappen als Marktstrategie zu validieren», erklärt Christian Rüegsegger, Technik-Verantwortlicher bei Spontis.

Das CdP, Mandant von Spontis

Der Verwaltungsrat erteilt Aufträge und schlägt eine interne Vertretung der verschiedenen Berufe und Sektoren vor; das CdP vereint Personen, die das entsprechende Profil haben, und sowohl baustellen- als auch netzorientiert sind. Christophe Pot hält fest, dass das CdP «als Mandant für Spontis interveniert, indem es die Projekte verteilt und die operativen Themen validiert.»

Die Dynamik innerhalb des CdP sowie das im Verlaufe der Monate aufgebaute Vertrauen sind hervorragend. «Es herrscht eine äusserst positive, gesunde und offene Einstellung, und dies obwohl die angepackten Themen zwangsläufig komplex sind», betont ausserdem der Produktions-Verantwortliche Alexandre Couvret, der die Effizienz bei den CdP-Sitzungen schätzt, wo Entscheidungsfindungen gegenüber Debatten Vorrang haben. «Es ist eine Win-win-Situation!»

«Es herrscht eine äusserst positive, gesunde und offene Einstellung, und dies obwohl die angepackten Themen zwangsläufig komplex sind.»

Das CdP versammelt sich zu Kompromissfindungen, wobei die Schwierigkeiten, die Uneinigkeiten und insbesondere die Einschränkungen, die für jedes Unternehmen verschieden sind, berücksichtigt werden. Dank den CdP-Sitzungen kann Spontis sich weiterentwickeln, seinen Kunden mehr Leistungen anbieten und seinen Katalog ausbauen. Da bei diesem Verfahren die Zufriedenheit aller zählt, ist es auch zeitaufwändig und erinnert an eine sehr bundesratsmässige Kollegialität. «Dies beweist umso mehr, dass Spontis aufgrund seiner Struktur nicht mit anderen Materialverteilern und -lieferanten verglichen werden kann», betont Alexandre Couvret.

Aus der Sicht eines Partner-Unternehmens

Der Stellvertreter der Services industriels de Lausanne, Präsident des CdP, betont, wie wertvoll diese Sitzungen sind, an denen die Pflichtenhefte von Spontis validiert werden.

«Wir beraten uns, um festzulegen, welche Richtungen wir einschlagen wollen. Wir entlasten also Spontis in gewisser Weise in seinen Verantwortungen, da wir zusammen seine Mission klären», erklärt Bernard Krummen, Stromverteilnetz-Verantwortlicher. «Es ist wichtig, dass jedes Partner-Unternehmen voll hinter den getroffenen Entscheidungen steht und diese firmenintern umsetzt.»

In Richtung Standardisierung

Der Strombereich mag zwar stabil erscheinen, doch entwickelt er sich ständig weiter. «Wir analysieren die Probleme und sind für neue Veränderungen jeweils im Voraus schon bereit. Das CdP überwacht auch die Produktewahl hinsichtlich der Standardisierung», sagt Bernard Krummen und fügt lachend hinzu: «Tous les coûts ne sont pas permis!»

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Effizienter zu zweit

05.10.2016

Jedes Partner-Unternehmen kann sich auf ein Tandem stützen

Die Arbeits-Tandem wurden 2016 zusätzlich zum Partnerschafts-Komitee geschaffen und vertreten die Kunden und deren Bedürfnisse. «Sie sind in zwei Teile unterteilt: einerseits die Logistik und die operative Ebene und andererseits die Technik und die Einkäufe», erklärt der Technik-Verantwortlich von Spontis Christian Rüegsegger, selber eines der beiden Mitglieder dieses Tandems für die Firma in Avenches. Er wird dabei von Alexandre Couvret, Produktions-Verantwortlicher, unterstützt.

Die fünf Unternehmen werden also von 10 Personen vertreten, die den Auftrag haben, an ihren Sitzungen insbesondere auf Information und Kommunikation zu achten. «Wir müssen das Monitoring der Aktivitäten sicherstellen, den Bezug zu den Entscheidungen des Partnerschafts-Komitee herstellen und an den spezifischen Bedürfnissen unserer Unternehmen arbeiten», präzisiert Christian Rüegsegger. Die Tandems sind Anlaufstellen und dienen als Arbeitsbasis mit dem Ziel der Standardisierung. Vor jedem Treffen ist jeweils eine enorme Vorarbeit notwendig: «Die einzelnen Tandems treffen sich einmal im Monat und alle Tandems zusammen einmal alle drei Monate. Es gilt dann jeweils, Probleme zu lösen, die Funktionsweise zu vereinfachen und Verbesserungen anzubringen. Letztere müssen vorgängig genau analysiert werden, was die Mitglieder der Tandems enorm in Anspruch nimmt.» Die Technik, Informatik, Logistik, der Katalog und die spezifischen Projekte werden turnusmässig behandelt.

Privilegierte Ansprechpartner, Schaltstelle der Firma

Die Anstrengungen dieser Tandems sind wertvoll und riesig, so Alexandre Couvret: «Wir sind den Tandem-Mitgliedern unser Partner sehr dankbar für all die von ihnen geleistete Arbeit.» Die für diese Tandems gewählten Personen sind privilegierte Ansprechpartner und gelten als Schaltstellen der Firma. Alexandre Couvret betont zum Schluss denn auch, dass «dank diesem Vorgehen eine grosse Effizienz erzielt wird. Die erreichten Verbesserungen sind zahlreich!»

Die Tandems der fünf Unternehmen

BKW                                                -   Theodor Pfister und Richard Oppliger

Groupe E                                         -   Manuel González und Noël Golliard

Romande Energie                           -   Alain Ruffieux und Jean-Luc Simond

Services industriels de Lausanne   -   François Regamey und Maria Elena Fleury

Spontis                                            -   Alexandre Couvret und Christian Rüegsegger