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«Lothar Due»: Krisenmanagement wie echt

16.12.2015

Bei einer Krise können passende Lösungen erst gefunden werden, nachdem das Problem erörtert und analysiert wurde. Im Oktober hat Spontis deshalb ein ernstes Spiel getrieben: «Lothar Due» war eine ganztägige Übung, an der ein Grossteil der Firmenmitarbeiter teilgenommen hat.

Bei einer Krise oder einem einschränkenden Ereignis wie zum Beispiel einem heftigen Sturm werden die verschiedenen Abteilungen eines Unternehmens oft von sich widersprechenden und stressgeladenen Informationen aus zahlreichen Quellen überhäuft. Mit der Übung «Lothar Due» hat Spontis gelernt zu testen, ob das Unternehmen trotz dieser Stressfaktoren die Fähigkeit hat, in einer Krisensituation angemessen zu reagieren und auch gleichzeitig seine Verfahren und die Verfügbarkeit der Lager zu kontrollieren. Während dieser Übung wurde das Materialmanagement geprüft, so Christophe Pot, Geschäftsleiter von Spontis: «Unter dem Druck der Nachfrage lautet die Frage immer, welcher Partner zuerst beliefert werden muss und warum?» Aus der für die geprobte Krise erstellten Steuerungszelle können vielfältige Lehren gezogen werden. Gemäss Christophe Pot «werden die Lehren in einen Aktionsplan umgewandelt und zu einem Follow-up mit den Partnern führen.»

Ein für die Gelegenheit geschaffenes Szenario

Eine von Spontis beauftragte Firma führte die Schulung «Lothar Due», eine Art naturgetreue, beschleunigte Lehre, sowie die Inszenierung der Übung durch. Die Firma begleitete Spontis bei diesem Unterfangen und bildete gleichzeitig die Kaderleute aus. Rund 30 Stimuli (Anreize) wie Pressekommunikationen, Telefonanrufe verängstigter Personen, Fernsehnachrichten und E-Mail-Anfragen, natürlich alles inszeniert und fiktiv, prasselten auf die Angestellten ein, die bei den Lösungsfindungen unterstützt wurden. Selbstverständlich müssen die Ergebnisse es ermöglichen, Verbesserungen herbeizuführen. Christophe Pot gibt konkrete Beispiele: «Verfügen wir über ausreichende Transportkapazitäten, um den Bedürfnissen und Erwartungen unserer Kunden gerecht zu werden? Verfügen wir über ein entsprechendes, und nützliches Kontaktnetz mit den Abteilungen und Gemeinden, die uns Verstärkung garantieren könnten?» Bei der Schlussbesprechung betonten die Experten, dass sich die Spontis-Mitarbeiter durch ihren Professionalismus, eine gute Kommunikation untereinander sowie ihre Anpassungsfähigkeit ausgezeichnet haben. Es hat sich gezeigt, dass Spontis sich anzupassen wusste. Unsere Firma ist also bereit, mit schlimmsten Ereignissen zurechtzukommen; keine virtuelle, sondern sehr reale Krise. Das war das Ziel des Unterfangens.

Christophe Pot – Geschäftsleiter

Wir sind auf halbem Weg

Das zu endgehende Jahr war für Spontis reich an Änderungen, Infragestellungen, Projekten, Neuigkeiten und Verbesserungen.