artikel

Mybris wird uns vereinen

02.09.2015
Nicolas Waelti - im Verwaltungsrat der Spontis SA sowie im Lenkungsausschuss für die Plattform Mybris

 

Mit Mybris hat Spontis seit Mai 2015 eine neue Plattform, die zweifelsohne ein neues Zeitalter einläutet. Die Leitung für den Lenkungsausschuss dieses Projektes wurde Nicolas Waelti, Verwaltungsrat der Spontis SA und Geschäftsführer der Services industriels de Lausanne (SiL), einer der vier Aktionäre der Firma, übertragen. Er hält von vornherein fest, dass das Projekt unter idealen Bedingungen umgesetzt werden konnte: «Die Professionalität und Motivation der Projektgruppe ermöglichte es, innerhalb von nur 12 Monaten ein effizientes, benutzerfreundliches und intuitives Tool zu schaffen. Die Umsetzung des Projektes verlief in einer sehr stimulierenden und kooperativen Stimmung.» Er betont auch, dass die Handhabung der Änderung bei den Benutzern mit viel Interesse mitverfolgt wurde: «Die Endbenutzer wurden über eine Gruppe von Vertretern von jedem Spontis-Partner von Projektbeginn miteingeschlossen. Diese Ambassadoren nahmen an einem «Proof of Concept» ab Wahl des Produktlieferanten teil und konnten dann die Version Beta kommentieren und schnell eine relativ definitive Version testen. Ihre Bemerkungen wurden berücksichtigt und ihre Begeisterung für die kleine Revolution, die mit diesem Produkt kam, hat die Projektgruppe in ihrer Arbeit bestätigt.»

Nicolas Waelti erinnert sich an die Anfänge und wie die erste Plattform von Spontis (mit dem gleichen Namen wie die Firma, nämlich Spontis 1), das Ergebnis einer kundeneigenen Entwicklung zu einer Zeit, als der E-Commerce noch in seinen Kinderschuhen steckte, als visionär galt. Dank dieser Plattform konnten die Spontis-Partner von der dezentralisierten, auf Papier geschriebenen Bestellung auf eine zentralisierte, computerisierte Bestellung wechseln. Dieses zentrale Werkzeug ermöglichte es, den gesamten Bestellungsprozess, von der Materialwahl bis zur Rechnungsbezahlung, zu optimieren. Dank dieser Zentralisierung konnten die Effizienz signifikant erhöht und die Gesamtkosten für die Beschaffung und Bereitstellung des entsprechenden elektrischen Materials reduziert werden.

Bei der Entwicklung nach Spontis 2 kam es zu grossen Informatik-Schwierigkeiten und zahlreichen Verschiebungen der ursprünglich geplanten Termine. Dieses kundeneigene Tool wurde dann aufgrund der rasanten Entwicklung des e-Commerce schnell eingeholt und war eigentlich schon bei seiner Inbetriebnahme 2014 obsolet. Angesichts dieser Tatsache herrschte im Verwaltungsrat bezüglich der Entscheidung, die Fahrtrichtung zu ändern, ein auf dem Markt vorhandenes Standard-Tool zu wählen und dieses möglichst schnell zu implementieren, Einstimmigkeit. Nach Evaluierung der bestehenden Plattformen fiel die Wahl auf das von SAP vorgeschlagene Produkt Hybris.

«Das Projekt wurde sehr effizient geleitet: Die Architektur unserer Plattform, die wir Mybris getauft haben, wurde auf einer sogenannten «agilen» Methodologie festgelegt, so dass die Funktionen und Benutzerfenster Schritt für Schritt während der Entwicklung getestet werden konnten», erklärt Nicolas Waelti. «Verschiedene Etappen mit jeweiligen Zwischenbilanzen ermöglichten es, die Weiterentwicklung des Produktes stets unter Kontrolle zu haben. Der gewählte Integrator, Cap Gemini, zeichnete sich zudem durch seine grosse Professionalität und Flexibilität aus, und konnte den äussert präzisen Erwartungen von Spontis gerecht werden.»

«Meine Aufgabe innerhalb des Lenkungsausschusses besteht darin, die Einhaltung der vom Verwaltungsrat festgelegten Ziele, insbesondere bezüglich Kosten und Termine, zu überwachen. Es ging auch darum, sicherzustellen, dass die entwickelten Funktionen die Flexibilität des Standard-Produktes bezüglich Weiterentwicklungspotential nicht beeinträchtigen, die Regressionsrisiken verhindern und die Aktualisierungs-Kosten limitieren», erklärt Nicolas Waelti. Eine von den SAP-Fachleuten durchgeführte Überprüfung hat gezeigt, dass die Anforderungen vollständig respektiert werden und die grosse Stabilität sowie die Weiterentwicklungsmöglichkeiten der Plattform garantiert bleiben.

Ein Benutzer-Club wurde erstellt, um die Angemessenheit und Qualität der Funktionen der Plattform bei ihrer weiteren Entwicklung sicherzustellen. Es wurde entschieden, den Lenkungsausschuss bis zur vollständigen Lieferung der Version 2 von Mybris bestehen zu lassen. Eine Reihe neuer Funktionen, die zum Teil von der speziellen Benutzer-Gruppe definiert wurden, wird nämlich Schritt für Schritt mit der Entwicklung bis Ende 2015 implementiert. Die Nachfragen nach kleineren Weiterentwicklungen werden in der Folge zusammen mit der Benutzer-Gruppe evaluiert, so dass sich die Plattform stets optimal weiter zu entwickeln kann und je länger je effizienter wird. Mybris hat zweifelsohne eine spannende Zukunft vor sich.

Artikel

Aus anderer Perspektive

02.09.2015
Artikel

Konstruktive Partnerschaften

02.09.2015
Interview

Christophe Brönnimann

02.09.2015
Christophe Pot – Geschäftsleiter

Das Dienstleistungsangebot ist die Zukunft in der Energiebranche

Mit der neuen Bestellungs-Plattform Mybris wurde bei Spontis der Sommer eingeläutet.