Christophe Pot – Geschäftsleiter

Die Wertkette oder Value chain das Spiegelbild des Unternehmens

Nimmt man die Wertkette von Spontis unter die Lupe, gelangt man ins Innere des Unternehmens, in sein Getriebe und seine Funktionsweise.

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250 Lagerlieferanten

01.04.2015

Via Internet-Plattform haben die Spontis-Kunden Zugang zu einem vollständigen, referenzierten, genormten und standardisierten Katalog.

Via Internet-Plattform haben die Spontis-Kunden Zugang zu einem vollständigen, referenzierten, genormten und standardisierten Katalog. Als Verantwortliche für die Versorgung des Zentrallagers ist Catherine Bloesch ständig in Kontrakt mit den Spontis-Lieferanten und braucht für die Ausführung ihrer Mission Kommunikations- und Organisationsfähigkeit. Sie verfügt über eine Ausbildung als Handelsangestellte und erklärt, dass sie bei ihrer früheren Arbeit direkten Kontakt zu den Kunden hatte: «Ich war damals verantwortlich für die Bestellungen. Bei Spontis brauche ich meine Kundenbeziehungen für spezifische Bestellungen wie Mittelspannungsrelais, so genannte Schaltanlagen.»

Spontis stützt sich für seine Versorgung auf ein SAP-Verwaltungssystem. Catherine erhält also von diesem Programm Vorschläge, anhand derer sie Bestellungen, die sie aufgeben muss, vorzeitig behandeln kann. «Die Katalogsartikel werden von 250 Lieferanten geliefert. Wir zählen auf sie und ich muss sie manchmal schon ein bisschen hetzten. Unser Lager muss es unseren Kunden ermöglichen, ihre Arbeiten rechtzeitig auszuführen», erklärt Catherine. Es kann vorkommen, dass Verspätungen registriert werden oder dass ein Artikel nicht mehr im Katalog ist, weil er nicht mehr hergestellt wird. Die Standardisierungs-Abteilung setzt dann alles daran, dem Kunden eine Alternative vorzuschlagen; eine Bestellung ausserhalb des Katalogs, bei einem Kunden der nicht auf der Spontis-Liste ist, wird dann in Betracht gezogen. «Für mich ist es auch wichtig zu verstehen, wieviel Platz ein Artikel einnimmt, sei es hinsichtlich Transport, Kranarbeit oder Lagerung», so Catherine. Es wäre in der Tat besser, wenn Catherine nicht plötzlich 2’000 Kondensatoren, jeder so gross wie eine Telefonkabine, auf einmal bestellt. Damit es nicht soweit kommt, durchläuft eine Bestellung immer mehrere Validierungslevels. Catherine wohnt in Greyerz und arbeitet seit September 2013 bei Spontis. Sie sieht sich selber als neugierig und scheut sich nicht einzugestehen, dass sie sich schon immer für technische Aspekte interessiert hat. Das kommt wie gelegen, denn von diesen gibt es in ihrem Beruf ganz verschiedene.

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Die Lieferkette unter der Luppe

01.04.2015

Grégoire Mazza beginnt seinen Tag jeweils als erstes mit einem scharfen Blick auf die Picking-Lists.

Grégoire Mazza beginnt seinen Tag jeweils als erstes mit einem scharfen Blick auf die Picking-Lists. Es handelt sich dabei um sämtliche Bestellung, die sich in Vorbereitung befinden, bevor sie das Lager verlassen und in die Zwischenlager der Partnerfirmen und auf die verschiedenen Baustellen gelangen. Effizienz und Präzision sind bei seiner Aufgabe unerlässlich, denn nur so kann ein unnötiger Zeitverlust oder eventueller Fehler, der sich auf die Lieferkette auswirken könnte, verhindert werden. Grégoire Mazza hat Sperberaugen. Er arbeitet seit zwei Jahren bei Spontis und hat sich dort gut eingearbeitet: «Nach meiner Lehre bei Getaz-Romang, der Leitung eines Lagers für dieses Unternehmen in Fleurier und einem eidgenössischen Fachausweis in Distributionslogistik kam ich zu Spontis. Die Logistik war anfänglich in Domdidier und danach sind wir nach Avenches umgezogen», erzählt er.

Grégoire fasst das Material in Form von Listen zusammen, bevor es dann für die Lieferung von vier Lagermitarbeitern organisiert und platziert wird. Vor der Verladung dieser Elemente nimmt ein eigens damit beauftragter Mitarbeiter sogar noch eine Gegenkontrolle vor.

Grégoire Mazza, der auch für die Führung der zehn Lager-Mitarbeiter verantwortlich ist, überwacht ausserdem die Beziehungen mit den Kunden, indem er Lösungen findet, wenn es zu Beanstandungen oder Vorverschiebungen von Terminen auf einer Baustelle kommt. Bei seiner Arbeit steht er also in direktem Kontakt mit Livia Schopfer, und zusammen suchen die beiden nach dem richten Lösungsansatz, um jeweilige Problemsituationen anzugehen. «Die interne Kommunikation ist das Fundament unserer Arbeit. Wir sind völlig darauf angewiesen. Der Informationsaustausch ist grundlegend, insbesondere zwischen Büro und Logistik», erklärt Grégoire. 

Grégoire Mazza wohnt in Saint-Aubin und treibt leidenschaftlich Fussball-Tennis, wo mit sämtlichen Bewegungen, wie es sie im Fussball gibt, ein Ball auf die andere Seite eines Netzes geschossen wird, welche ihrerseits vom Gegner verteidigt wird. Dieser Sport ist für Grégoire aber viel mehr als eine Freizeitbeschäftigung, er spielt nämlich in der Nationalmannschaft. Er reist dabei ins Ausland und spielt an den Europa- oder Weltmeisterschaften zum Beispiel gegen Tschechien, Ungarn, Rumänien oder die Slovakei. «Fussball-Tennis, das die neue offizielle Bezeichnung FutNet trägt, hat viel daran gewonnen, bekannt und anerkannt zu werden. Es ist ein schöner Sport, der im Einzel, Doppel oder Drei gegen Drei gespielt wird. Es ist eine beeindruckende und echt faszinierende Sportart. Es braucht viel Präzision und eine gute Koordination mit seinen Partnern», begeistert sich Grégoire. Es besteht kein Zweifel daran, dass er über bestimmte, sowohl für seinen Beruf und als auch seinen Lieblingssport notwendige Fähigkeiten verfügt.

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Die Erfahrung im Dienste des Unternehmens

01.04.2015

Jean-Luc Beaud wird im August 2016 in Rente gehen.

Eine Lehre bei den Freiburger Elektrizitätswerken (FEW) 1970, dann 20 Jahre als Elektromonteur beim diesem Unternehmen in Château d’Oex, danach über 15 Jahre in Freiburg in der Abteilung Einkäufe der FEW (nach der Fusion mit den ENSA heutige Groupe E) und schliesslich seit 3 Jahren im Kundendienst bei Spontis – es besteht wohl kein Zweifel daran, dass Jean-Luc Beaud seinen Beruf beherrscht und sich bei der Ausführung seiner Arbeit wie ein Fisch im Wasser fühlt.

Jean-Luc Beaud wird im August 2016 in Rente gehen. Er ist verantwortlich für die Verarbeitung der Rechnungen und erzählt lächelnd: «Dank meiner langjährigen Erfahrung bin ich natürlich schon ein wenig polyvalent.» Die Kenntnisse zu den Artikeln und ein gutes Verständnis der Artikelrefenzierung erleichtern ihm seine Arbeit sehr. «Der Beruf eines Elektrikers hat sich enorm weiterentwickelt und ist sehr vielfältig geworden», betont Jean-Luc. In dem Haus, das sein Sohn gebaut hat, hat er unter anderem die Elektro-Installationen und verschiedene Arbeiten ausgeführt. «Meine Kenntnisse im Gebäudebereich sind nützlich bei der Mitverfolgung der Arbeiten und ich freue mich schon riesig auf das Einrichtefest im April», lacht er. Er erinnert zurecht daran, dass die Montage der Elektroanlagen von Baubeginn an parallel zu den ersten Schritten der Mauerarbeiten bis hin zu den Beleuchtungs- und Abschlussarbeiten immer mit im Spiel ist.

Jean-Luc stammt aus der Gemeinde Albeuve, wo er Gemeinderat und Gemeindepräsident war. Er mag Fahrrad fahren, wandern, Ski fahren und auf Skitouren gehen. Zu Beginn seiner Karriere hat er in den Häusern von berühmten Persönlichkeiten gearbeitet. Schon damals waren die Voralpen bei der Jetset beliebt. «Bei meiner Arbeit habe ich die erste Ehefrau von Roger Moore kennengelernt und in ihrem Haus nicht nur Elektromontagearbeiten, sondern zahlreiche andere Arbeiten ausgeführt.» Jean-Luc hat damals auch für den Prinzen und die Prinzessin Aga Khan, einen berühmten Journalisten der New York Times sowie den Generaldirektor des Internationalen Roten Kreuzes, Jakob Kellenberger, gearbeitet.

 

Kurzer Überblick

Die Stiftung Energo für Energieeffizienz in öffentlichen Gebäuden

Die Stiftung Energo, welche die Energieeffizienz in öffentlichen Gebäuden anstrebt, wurde am 16. März 2015 in Domdidier auf Anstoss der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons und in Partnerschaft mit dem Verein Energo sowie der Groupe E aus der Taufe gehoben. Das Hauptziel der Stiftung besteht darin, «die Energiekosten in grossem Massstab zu senken».

"La Liberté" 01.04.2015

Windpark-Projekt in Mont-Tramelan: BKW freut sich über das Abstimmungsresultat

Das Stimmvolk von Tramelan hat Ja zum Windpark-Projekt in Mont-Tramelan «Prés de la Montagne-Montbautier» gesagt. BKW wurde von den Gemeinden Saicourt und Tramelan mit der Entwicklung dieses Windpark-Projekts beauftragt und freut sich über das Ergebnis der Abstimmung zum Windpark. Der Standort, der gemäss den Richtplänen für Windparks des Berner Juras und des Kantons Bern als sehr geeignet beurteilt wurde, bietet zahlreiche Vorteile.

"Franc-Montagnard" 01.04.2015

Der Rückbau des AKWs Mühleberg wird 800 Millionen kosten, und die Stilllegungsarbeiten werden rund 15 Jahre dauern

Das AKW Mühleberg wird per Ende 2019 stillgelegt. Was dann? Was wird mit dem Areal geschehen? Die Bernischen Kraftwerke (BKW) haben ihre Pläne am 3. März in Mühleberg publik gemacht. Rund 450 Personen haben an diesem öffentlichen Informationsanlass teilgenommen. Der Berner Reaktor wird als erster seiner Art in der Schweiz stillgelegt. «Weltweit wurden jedoch bereits 150 Leistungsreaktoren stillgelegt», so Walter Steinmann, Direktor des Bundesamts für Energie (BFE). Ausserdem wurde in der Schweiz bereits das Versuchsatomkraftwerk Lucens stillgelegt.

"Le Temps" 01.04.2015

Wechsel im Verwaltungsrat der BKW

Bei der nächsten Generalversammlung der BKW AG wird es im Verwaltungsrat zu Wechseln kommen. Philippe Virdis und Prof. Dr. Eugen Marbach, beide langjährige VR-Mitglieder, werden den Verwaltunsrat bei Ablauf ihres Mandat verlassen. Die Gesellschaft ernennt Dominique Gachoud als Nachfolger.

Kurt Rohrbach, bis anhin Vollzeit-Mitglied, tritt von diesem Vollzeit-Mandat zurück, steht jedoch als VR-Mitglied weiterhin zur Verfügung.

"ATS" 01.04.2015