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Synchronisation hat oberste Priorität bei einem Umzug

16.12.2016

Aristide Tiago – Projektleiter

Mehrere Arbeitsgruppen teilen sich die Aufgaben bezüglich dem für Anfang 2017 geplanten Umzug auf. Aristide Tiago, Leiter dieses Projekts, führt die Aspekte dieses wichtigen Ereignisses, das dem Unternehmen bevorsteht, auf. Selbstverständlich bleibt Spontis in Avenches, nur ein paar wenige Meter von den heutigen Lokalitäten entfernt, und immer noch in idealer Distanz zu seinen Partnern.

Das Pflichtenheft für den Umzug betrifft alle Sektoren von Spontis. Aristide Tiago zählt sie auf: «Es handelt sich um die Gruppen Operationen, Informatik und Elektrizität, Kommunikation, Änderungsmanagement und schliesslich Einkäufe.» Alles muss geplant und synchron ausgeführt werden. Das Steuerkomitee besteht aus der Geschäftsleitung, welche die Vorbereitung dieses Grossunternehmens überwacht. Miteinbezogen werden alle Mitarbeiter der Firma. In der Tat wird ein Grossteil der Arbeit intern von den Spontis-Mitarbeitern ausgeführt. Dank dieser direkten oder indirekten Teilnahme wird später jeder einzelne Mitarbeiter die mit diesem Projekt verbundenen Änderungen besser akzeptieren und integrieren können.

Natürlich besteht die Unsicherheit im Bezug auf das Wetter, insbesondere in der Wintersaison und hat einen Einfluss darauf, ob das neue Gebäude termingerecht beendet werden kann. Ansonsten ist jedoch alles unter Kontrolle und alle ziehen am gleichen Strick. Das Zusammenlegen der Lager und Büros ermöglicht es Spontis, sich noch weiter zu entwickeln. «Es ist lustig festzustellen, dass alles ganz ähnlich abläuft wie bei einem privaten Umzug. Man muss gut organisiert sein, von der Gelegenheit profitieren, um sortieren. Bei einem Firmenumzug braucht es dazu vor allem eine ausgezeichnete Synchronisation», fügt Aristide hinzu. Er präzisiert, dass bei einem Umzug eine traditionelle Methode wie bei jedem anderen Projekt wichtig ist. Die Bedürfnisse müssen analysiert und festgelegt und eine Liste mit möglichen Lösungsvarianten erstellt werden; danach müssen den Vor- bzw. Nachteilen der verschiedenen Lösungen entsprechend Entscheide getroffen werden, bevor alles umgesetzt werden kann. Dabei richten sich diese Phasen alle nach einem präzisen Terminplan.

Über 1300 Tonnen Material werden umplatziert und 33 Mitarbeiter kommen in eine neue Arbeitsumgebung.

Aristide Tiago erklärt, dass es bei den Überlegungen darum ging, wie das Vermischen von Material in den Zwischenzonen vermieden werden kann. Er fügt hinzu, dass der Umzug effizienter wird, wenn die Anzahl Bewegungen und Handhabungen so stark wie möglich reduziert werden. Ausserdem muss jederzeit klar sein, wo sich irgendein bestimmtes Material befindet, damit die Kunden im Rahmen unseres Pikettdienstes jederzeit beliefert werden können. Als mögliche Schwierigkeiten gibt er folgendes Beispiel: «Die Kabelschneidemaschine muss gezügelt werden, doch gleichzeitig stets verfügbar bleiben. Notanrufe können jederzeit eingehen. Wir brauchen diese Maschine eigentlich unablässig. Der Umzug muss dieser Tatsache Rechnung tragen, doch müssen gleichzeitig auch die Kosten im Auge behalten werden.»

Das Abenteuer wird so oder so spannend und lehrreich für Spontis sein. Über 1300 Tonnen Material und 1700 Paletten werden umplatziert. 33 Mitarbeiter bekommen eine neue Arbeitsumgebung. Alles wird in neuen Lokalen zusammengelegt. Ein zweifelsohne erlebnisreiches Ereignis.

Spontis, da läuft was!

Kaum 3 Jahre nachdem wir unsere Aktivitäten in Avenches zusammengefasst haben, ziehen wir schon wieder um.